Mehr als 160.000 Nutzungen: Große Nachfrage nach dem lokal-o-mat
Zu den hessischen Kommunalwahlen 2026 hat die Wahl-O-Mat-Forschung Düsseldorf gemeinsam mit der Hessischen Landeszentrale für politische Bildung in vier Kommunen eine eigene Version des lokal-o-mat entwickelt. Anhand von 30 kommunalpolitischen Thesen vergleicht der lokal-o-mat die Positionen der Nutzerinnen und Nutzer mit denen der antretenden Parteien und Wählergruppen. Damit ist es gelungen insgesamt 167.000 Menschen bei ihrer Wahlentscheidung zu unterstützen.
„Es ist schön zu sehen, dass der lokal-o-mat so stark nachgefragt wurde. Mit dem Tool ist es gelungen, einen relevanten Teil der Menschen in den Kommunen über die relevanten Themen, Parteien und Wählergruppen zu informieren.“, zieht Projektleiter Prof. Dr. Stefan Marschall, Politikwissenschaftler an der HHU, ein Fazit.
In Frankfurt (100.200 Nutzungen) und Kassel (28.400 Nutzungen) besonders beliebt, prozentual stechen aber andere Städte heraus. „Gerade in den Mittelstädten stößt das Angebot auf viel Resonanz und die Menschen freuen sich, dass auch außerhalb der Großstädte maßgeschneiderte Versionen des lokal-o-mat bereitgestellt werden. In Marburg war das Tool 22.100 Bürgerinnen und Bürgern, also mehr als einem Drittel aller Wahlberechtigten, eine Orientierungshilfe. Auch die örtliche Version in Fulda wurde mit mehr als 16.300 Nutzungen bereits von mehr als jedem Dritten verwendet“, erklärt der zuständige Projektkoordinator der HHU, Jonas Bongartz.
„Wir freuen uns sehr, dass so viele Menschen den lokal-o-mat genutzt haben“, zeigt sich Franziska Kiermeier, Direktorin der Hessischen Landeszentrale für politische Bildung, zufrieden. Die Nutzungszahlen verdeutlichten, dass es ein großes Interesse an der anstehenden Kommunalwahl gebe – „und dass wir mit dem Instrument den Bürgerinnen und Bürgern, die sich genauer informieren wollen, einen echten Mehrwert bieten konnten“.
Interessierte haben auch nach dem Wahltag noch die Möglichkeit, unter lokal-o-mat.de ihre Meinung mit den Positionen der Parteien und Wählergruppen abzugleichen.