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Kommunalpolitik im Blick!

Der lokal-o-mat ist deine Wahlhilfe für die Kommunalwahlen in Hessen 2026.

lokal-o-mat

Wahlen

Bei den Kommunalwahlen in Hessen kommt der lokal-o-mat in vier Städten mit einer individuellen Version zum Einsatz:

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Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Entwickelt wird der lokal-o-mat Hessen gemeinsam mit der Hessischen Landeszentrale für politische Bildung:

2025 wurde der lokal-o-mat bei den Kommunalwahlen in Nordrhein-Westfalen für zehn Städte angeboten. Insgesamt wurde das Tool rund 420.000 Mal genutzt.

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Entwickelt wurde der lokal-o-mat NRW gemeinsam mit der Landeszentrale für politische Bildung Nordrhein-Westfalen:

Im Archiv findest du alle Versionen des lokal-o-mat zum Nachspielen.

Über das Projekt

Der lokal-o-mat wird entwickelt vom Wahl-O-Mat-Forschungsteam der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, unter der Leitung von Prof. Dr. Stefan Marschall. Das Tool kommt bei unterschiedlichen Wahlen auf kommunaler Ebene zum Einsatz.

Unterstützt wird das Projekt von regionalen Partnern:

Partizipierend

Die lokal-o-mat Thesen werden von Jugendlichen und jungen Erwachsenen aus den teilnehmenden Kommunen entwickelt.

Kostenfrei

Bei der Nutzung des lokal-o-mat entstehen für Nutzerinnen und Nutzer keine Kosten.

(Über)regional

Der lokal-o-mat erscheint bei Kommunalwahlen in verschiedenen Städten, jeweils mit kommunalem Schwerpunkt.

Transparent

Das Berechnungsverfahren des lokal-o-mat ist offen und nachvollziehbar.

Fundiert

Die Vor- und Nachbereitung übernimmt ein wissenschaftliches Team der HHU.

Sicher

Der lokal-o-mat sammelt keine personenbezogenen Daten ohne ausdrückliche Zustimmung.

Blog

Kommunalwahlen 2026: Der lokal-o-mat kommt nach Hessen
lokal-o-mat Team

Kommunalwahlen 2026: Der lokal-o-mat kommt nach Hessen

Digitale Wahlhilfen sind seit vielen Jahren sehr beliebt. Nun wird es auch für die Kommunalwahlen in Hessen ein solches Informationsangebot geben: Die Wahl-O-Mat-Forschung der Düsseldorfer Heinrich-Heine-Universität entwickelt gemeinsam mit der Hessischen Landeszentrale für politische Bildung lokal-o-mat-Versionen für die Wahlen im März nächsten Jahres. Der lokal-o-mat, der bei den Kommunalwahlen in NRW 2025 bereits rund 420.000 Menschen bei ihrer Wahlentscheidung geholfen hat, kommt damit auch nach Hessen. Für Frankfurt, Fulda, Marburg und Kassel werden ab 18. Februar jeweils eigene Versionen des lokal-o-mat angeboten. So erhalten die Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, ihre Positionen zu 30 unterschiedlichen kommunalpolitischen Thesen mit denen der antretenden Parteien und Wählergruppen zu vergleichen. Als Ergebnis zeigt der lokal-o-mat seinen Nutzerinnen und Nutzern an, wie stark sie mit den auf dem Stimmzettel stehenden Parteien in ihrer Stadt übereinstimmen. Jede der vier Versionen des lokal-o-mat enthält neben allgemeinen Themen aus der hessischen Kommunalpolitik städtespezifische Thesen, die das jeweilige politische Geschehen vor Ort aufgreifen. Ziel ist es, die Auseinandersetzung mit lokaler Politik zu fördern: „Vielen Menschen fällt der Zugang zu Kommunalwahlen schwer, weil sich die Informationsbeschaffung oft schwieriger gestaltet als auf anderen Ebenen“, weiß Projektleiter Prof. Stefan Marschall. „Das wollen wir mit unserem Tool ändern und den Men-schen einen niedrigschwelligen Zugang zu den wahlentscheidenden Themen in ihrer Stadt bieten.“ In den Entstehungsprozess lässt das Düsseldorfer Forschungsteam, das auch die wissenschaftliche Begleitung des Wahl-O-Mat verantwortet, nicht nur die eigenen Erfahrungen einfließen, sondern beteiligt auch die lokale Bevölkerung. Die Thesen für die vier Versionen des lokal-o-mat werden in einem Workshop im Dezember gemeinsam mit jungen Erwachsenen aus den teilnehmenden Städten entwickelt. „Gerade junge Menschen nehmen immer seltener an Kommunalwahlen teil, wodurch ihre Perspektive auf das Leben in ihrer Stadt oft nicht vertreten wird“, erklärt Jonas Bongartz, Projektkoordinator des lokal-o-mat Hessen. „Deshalb möchten wir schon im Entstehungsprozess des Tools junge Menschen für lokale Beteiligungsmöglichkeiten sensibilisieren.“ Die finale Themenauswahl wird jedoch nicht nur die Interessen junger Altersgruppen abdecken, sondern die aller Wahlberechtigten aufgreifen. Berücksichtigung findet nicht nur die thematische, sondern auch die geo-grafische Vielfalt Hessens. So wird das Informationsangebot für Men-schen in ganz unterschiedlichen Regionen des Bundeslandes bereitgestellt: „Ich freue mich sehr, dass wir als Landeszentrale erstmals in unter-schiedlichen hessischen Städten die Kommunalwahl mit einem lokal-o-mat begleiten können. Damit wollen wir auch die Bedeutung dieser Wahlen stärker ins Bewusstsein bringen. Dank Prof. Marschall und seinem Team von der Universität Düsseldorf, mit denen wir die digitale Wahlhilfe entwickeln, gelingt es, junge Menschen zu beteiligen sowie allen Wählerinnen und Wählern Orientierung zu geben“, erklärt Franziska Kiermeier, Direktorin der Landeszentrale für politische Bildung. Das Projekt ermöglicht schließlich nicht nur Wahlberechtigten, sich über lokale Politik zu informieren, sondern auch der Wissenschaft, die Funktions- und Wirkungsweisen von Wahlhilfen besser zu verstehen: Mit einer Anschlussbefragung soll mehr über die Nutzenden, ihre Motivation und die Wirkung des Tools in Erfahrung gebracht werden.

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Häufig gestellte Fragen

Der lokal-o-mat ist als digitale Wahlhilfe ein Angebot der politischen Bildung. Er gibt Wählerinnen und Wählern vor Kommunalwahlen die Möglichkeit, sich spielerisch über die inhaltliche Ausrichtung der Parteien und Wählergruppen sowie die relevanten Themen der anstehenden Wahl zu informieren.

Anhand von 30 unterschiedlichen kommunalpolitischen Thesen können die Nutzerinnen und Nutzer des lokal-o-mat ihre eigenen Positionen mit denen der teilnehmenden Parteien und Wählergruppen vergleichen.

Nacheinander werden den Nutzerinnen und Nutzern 30 aktuelle kommunalpolitische Thesen angezeigt, die mit „stimme zu", „neutral" oder „stimme nicht zu" beantwortet werden können. Alternativ besteht die Möglichkeit Thesen zu überspringen, sodass diese bei der Berechnung des Ergebnisses ignoriert werden. Am Ende können einzelne Thesen, die den Nutzerinnen und Nutzern besonders wichtig sind, gewichtet werden.

Anschließend zeigt der lokal-o-mat den Grad der Übereinstimmung mit den antretenden Parteien und Wählergruppen als Prozentwert an. Der lokal-o-mat bietet den Nutzerinnen und Nutzern ebenfalls die Möglichkeit die eigenen Positionen einzeln bei jeder These mit den Abgaben der Parteien und Wählergruppen im direkten Vergleich anzuzeigen. Außerdem können die Nutzerinnen und Nutzer Begründungen der Parteien und Wählergruppen nachlesen.

Jede Version des lokal-o-mat wird nach hohen Qualitätsstandards und aktuellen politikwissenschaftlichen Erkenntnissen entwickelt. Zusätzlich stellt das lokal-o-mat Team sicher, dass die lokale Bevölkerung an der Entwicklung des Tools beteiligt wird. Nur so gelingt es, die politischen Debatten in den teilnehmenden Kommunen präzise abzubilden und den Nutzerinnen und Nutzern mit dem Tool einen Mehrwert zu bieten. Der Entwicklungsprozess ist daher sehr zeitintensiv und benötigt eine lange Vorlaufzeit. Deshalb können nur für eine begrenzte Anzahl an Kommunen eigene Versionen angeboten werden.

Vorrausetzung für eine wissenschaftlich fundierte Erstellung des lokal-o-mat ist eine gewisse Größe der beteiligten Kommunen. Zusätzlich wird bei der Auswahl der Kommunen die geografische Verteilung berücksichtigt.

Ja. Neben den Thesen, die individuell auf einzelne Kommunen zugeschnitten sind, werden auch Themen abgefragt, die überall in Hessen auf lokaler Ebene eine Rolle spielen. Allerdings gelten die Parteiantworten und damit auch die Übereinstimmungswerte nur für die Wahl in der jeweiligen Kommune.

Zu Beginn nimmt das Team der Wahl-O-Mat-Forschung Düsseldorf eine Analyse der kommunalen Debatten und Parteiprogramme vor. Dies dient als Grundlage für einen Workshop, beim dem gemeinsam mit Jugendlichen und jungen Erwachsene aus den ausgewählten Kommunen aus diesen Themen konkrete Thesen erarbeitet werden. Diese werden anschließend einem Faktencheck unterzogen, um sicherzustellen, dass im lokal-o-mat nur Thesen abgefragt werden, die auch tatsächlich den Gegebenheiten vor entsprechen.

Die Parteien und Wählergemeinschaften werden vor Veröffentlichung des lokal-o-mat gebeten, zu den Thesen Stellung zu beziehen und ihre Positionen zu erläutern. Die Antworten sind damit durch die Parteien und Wählergemeinschaften autorisiert und werden vom lokal-o-mat Team nicht verändert.

Für den Vergleich zwischen der Position der Nutzerin oder des Nutzers und der Position einer Partei wird eine Punktewertung vorgenommen. Diese gibt an, wie stark sich die Positionen gleichen. Für eine übereinstimmende Position bei einer These werden zwei Punkte vergeben, für unterschiedliche Positionen je nach Grad der Abweichung ein oder kein Punkt. Thesen, die von der Nutzerin oder dem Nutzer als besonders wichtig markiert werden, zählen doppelt. Nach der Beantwortung aller 30 Thesen errechnet der lokal-o-mat aus der Gesamtzahl der Punkte für jede Partei einen Prozentwert, der angibt, wie stark die Positionen einer Nutzerin oder eines Nutzers mit denen der entsprechenden Partei übereinstimmen.

Ergebnis

Kontakt

Haben Sie Fragen oder benötigen Sie weitere Informationen? Schreiben Sie uns eine E-Mail an kontakt@lokal-o-mat.de oder nutzen Sie das Kontaktformular.